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DIY – Original C64-Joysticks am TheC64 mini

  Nach einer ausgedehnteren Pause habe ich wieder mal meinen Lötkolben ausgepackt und meinen THEC64 mini um eine Funktion erweitert: Ich kann nun normale C64 Joysticks verwenden. Das Beste an der Sache ist, dass mich das Material hierfür gerade mal 12 Euro gekostet hat. Hätte ich vorher Preise verglichen, wären es sogar unter 10 Euro gewesen.  Der THEC64 mini ist jetzt schon einige Zeit am Markt und bewies, dass nicht jedes Mini-Ding gut sein muss. Gut, nun ist der mini C64 kein totales Desaster wie die Dinger von AT-Games (die genau genommen keine Minikonsolen sind). Trotzdem hatte das kleine Teil mit technischen Unzulänglichkeiten kämpfen, die bis heute nur teilweise beseitigt wurden. Eine Katastrophe biblischem Ausmaßes ist der mitgelieferte Joystick – da lässt sich Nichts schönreden. Klar kann ein Gamepad angeschlossen werden (sofern es 8 Tasten hat), allerdings ist beispielsweise eine Partie Giana Sisters eher weniger lustig. Wenn ihr mir nicht glaubt, versucht mal mit einem Gamepad einen vernünftigen Sprung durchzuführen. Nun liegt doch nichts näher, als einen alten Joystick des C64 abzustauben und damit zu spielen. Dooferweise ist das trotz gängiger USB Adapter nicht möglich, da der TheC64 mini 8 Buttons voraussetzt.Also basteln wir uns einen Workaround. Keine Angst, es

diya1 900x400 - Arcade-Flair Marke Eigenbau

Arcade-Flair Marke Eigenbau

  Der Wohnzimmer-Arcade-Cocktail Reisen wir einmal knapp 10 Jahre zurück ins Jahr 2008. Nachdem ich viel Zeit mit den Spielen auf Emulatoren am PC verbracht habe, wollte ich etwas Ausgefalleneres. Ein Arcade-Automat kam damals nicht in Frage, da meine Frau hierbei auch ein gewisses Mitspracherecht hatte (heute ist sie da kulanter). Also einigten wir uns auf einen Tisch. Nachdem ich unzählige Videos gesehen habe und so genannte “Virtuelle Flipper” ausschloss, da “sowas ja nur für Spinner ist, weil zu teuer” (ja, ich weiß. ICH bin auch so ein Spinner), wusste ich, was ich genau will.

nesnusb 900x400 - Die NES-USB-Maus

Die NES-USB-Maus

Kürzlich kramte ich 2 NES Controller aus meinem Fundus. Inspiriert durch das Web entschied ich mich, einen davon in die vermutlich unergonomischste (aber coolste) Maus der Welt umzubauen. Erst mal saubermachen Der Controller musste zerlegt werden. Klar, denn im geschlossenen Zustand konnte ich recht wenig machen. Da die Controller recht vergilbt waren, bearbeitete ich einen davon mit so ziemlich jedem in unserem Haushalt verfügbaren Reinigungsmittel. Aufgrund eines „Chemieunfalles“ im letzten Jahr war ich diesmal aber um einiges vorsichtiger, was die Mischung von Reinigungsmitteln angeht… Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen. Die Maus nackig machen Jetzt fehlten noch die neuen Innereien des Gamepads. Ich hatte noch eine Labtec Notebook-Maus herumliegen, welche augenscheinlich recht gut in das Gehäuse passen sollte: Einmal zerlegt bestätigte sich meine Vermutung. Die Platine der Maus hat sogar genau an der richtigen Stelle eine Ausnehmung, was das Einpassen erleichterte. Somit war die Maus der perfekte Organspender. Nun musste ich die Maus von allem unnötigen Ballast befreien. Also entfernte ich die bunte LED (nicht zu verwechseln mit der roten LED für den optischen Sensor!), sämtliche Tasten und auch die Sensoren des Scrollrades. Um das NES-feeling der Tasten zu erhalten habe ich mich dazu entschlossen, keine Microschalter einzusetzen. Daher zerschnitt ich die Originalplatine des Controllers und verkabelte

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Der Do-it-yourself-Raspboy

Vorwort: Bei diesem Projekt kam kein funktionstüchtiger Gameboy zu Schaden. Ich würde eine Zerstörung von Retro-Konsolen weder billigen, unterstützen, geschweige denn selbst durchführen. Der RaspBoy Was das ist ist ganz einfach erklärt: Ein Raspberry Pi plus einem 3,5″ LCD (ein Auto-Rückfahrmonitor um knap 30 Euro) in einem Gameboy-Gehäuse – portabel, natürlich mit Akku. Gleich zu Beginn das erste Problem: Der Raspi läuft mit 5V (USB Spannung), das LCD mit 12V. Ein wenig Recherche zeigte mir, dass das LCD auch mit den 5V des USB läuft. Auf der Rückseite des Boards soll sich ein 5V Lötpunkt befinden. Nachdem ich nun das Board vorsichtig vom LCD löste (was alles Andere als einfach war) fand ich den besagten Lötpunkt und lötete ein Kabel dran. Das LCD kann nun über 5V gespeist werden! Nun noch den unnötig gewordenen DC-DC Wandler des LCD (der die 12V wieder auf 5V runterregeln würde) entfernen und schon läuft das Teil. Push the Button Und weiter gehts mit dem Zusammenbau des Raspboys. Ich habe mich dazu entschieden, 2 weitere Tasten einzubauen, damit auch Spiele damit gespielt werden können  welche mehr als 2 Feuertasten belegen (was so ungefähr alle Spiele jenseits der 8-Bit-Ära sind). Also habe ich mein C64-Competition-Pro-Dings (Das Teil mit dem vollwertigen C64 drinnen)