nesnusb 900x400 - Die NES-USB-Maus

Die NES-USB-Maus

Kürzlich kramte ich 2 NES Controller aus meinem Fundus. Inspiriert durch das Web entschied ich mich, einen davon in die vermutlich unergonomischste (aber coolste) Maus der Welt umzubauen. Erst mal saubermachen Der Controller musste zerlegt werden. Klar, denn im geschlossenen Zustand konnte ich recht wenig machen. Da die Controller recht vergilbt waren, bearbeitete ich einen davon mit so ziemlich jedem in unserem Haushalt verfügbaren Reinigungsmittel. Aufgrund eines „Chemieunfalles“ im letzten Jahr war ich diesmal aber um einiges vorsichtiger, was die Mischung von Reinigungsmitteln angeht… Das Ergebnis kann sich jedoch sehen lassen. Die Maus nackig machen Jetzt fehlten noch die neuen Innereien des Gamepads. Ich hatte noch eine Labtec Notebook-Maus herumliegen, welche augenscheinlich recht gut in das Gehäuse passen sollte: Einmal zerlegt bestätigte sich meine Vermutung. Die Platine der Maus hat sogar genau an der richtigen Stelle eine Ausnehmung, was das Einpassen erleichterte. Somit war die Maus der perfekte Organspender. Nun musste ich die Maus von allem unnötigen Ballast befreien. Also entfernte ich die bunte LED (nicht zu verwechseln mit der roten LED für den optischen Sensor!), sämtliche Tasten und auch die Sensoren des Scrollrades. Um das NES-feeling der Tasten zu erhalten habe ich mich dazu entschlossen, keine Microschalter einzusetzen. Daher zerschnitt ich die Originalplatine des Controllers und verkabelte

rgip 900x400 - Retro Gaming in Budapest

Retro Gaming in Budapest

Meine Familie und ich waren auf einem 3-tägigen Kurztrip in Budapest. Neben den üblichen Sightseeing-Stops, über die ich aufgrund drohender Themenverfehlung nicht berichten werde machten wir auch Retro Gaming Stops beim “Game Over Budapest Konzol Muzeum” und dem “Flipper-Muzeum Budapest”. Game Over Budapest – Videogame Muzeum Der Name lässt schon vermuten, dass es hier wohl um alte Spielkonsolen geht – wobei die Bezeichnung Museum vielleicht eher ein Bauchpinsel-Overkill ist. Versteckt unter einem Cafe in einer Seitenstraße der Andrássy út findet sich ein Konsolenkeller, der Spielerherzen höher schlagen lässt. Für HUF 2.500,– (das sind in etwa EUR 8,50) erhält man ein Tagesticket in Form eines Papierarmbandes mit orthographischem Fehler. Dafür können viele der Konsolen uneingeschränkt bespielt, jedoch der eingelegte Cartridge leider nicht gewechselt werden. Chaotische Vielfalt Der Spielkeller ist mit netten, schön gemachten Wandgemälden versehen. In gemütlicher Atmosphäre kann vom Atari 2600 bis zu obskuren Sammelobjekten wie den Virtual Boy jedes System gespielt werden. Leider sind auch einige Konsolenklone vorhanden, was die Sammlung unnötig unübersichtlich und überladen macht. Die Präsentation der Spielekonsolen ist etwas lieblos gehalten und weckt nicht den Eindruck, dass mit dieser Ausstellung Informationen transportiert werden wollen, denn diese sucht man vergebens. Ein Schild mit allgemeinen Informationen wie Name, Hersteller, Erscheinungsjahr, usw. wäre schön gewesen. Axel und Blaze retten die Welt

20141221 143425 e1490990027256 900x400 - Der Do-it-yourself-Raspboy

Der Do-it-yourself-Raspboy

Vorwort: Bei diesem Projekt kam kein funktionstüchtiger Gameboy zu Schaden. Ich würde eine Zerstörung von Retro-Konsolen weder billigen, unterstützen, geschweige denn selbst durchführen. Der RaspBoy Was das ist ist ganz einfach erklärt: Ein Raspberry Pi plus einem 3,5″ LCD (ein Auto-Rückfahrmonitor um knap 30 Euro) in einem Gameboy-Gehäuse – portabel, natürlich mit Akku. Gleich zu Beginn das erste Problem: Der Raspi läuft mit 5V (USB Spannung), das LCD mit 12V. Ein wenig Recherche zeigte mir, dass das LCD auch mit den 5V des USB läuft. Auf der Rückseite des Boards soll sich ein 5V Lötpunkt befinden. Nachdem ich nun das Board vorsichtig vom LCD löste (was alles Andere als einfach war) fand ich den besagten Lötpunkt und lötete ein Kabel dran. Das LCD kann nun über 5V gespeist werden! Nun noch den unnötig gewordenen DC-DC Wandler des LCD (der die 12V wieder auf 5V runterregeln würde) entfernen und schon läuft das Teil. Push the Button Und weiter gehts mit dem Zusammenbau des Raspboys. Ich habe mich dazu entschieden, 2 weitere Tasten einzubauen, damit auch Spiele damit gespielt werden können  welche mehr als 2 Feuertasten belegen (was so ungefähr alle Spiele jenseits der 8-Bit-Ära sind). Also habe ich mein C64-Competition-Pro-Dings (Das Teil mit dem vollwertigen C64 drinnen)

gewinn 900x400 - Die verschollenen Gewinnkarten

Die verschollenen Gewinnkarten

Fragt ihr euch auch, wie genau Verlage den Einsendeschluss von Gewinnkarten nehmen? Testen wir das einmal mit 3 verschiedenen Magazinen: Eine Chip aus  dem Jahr 1988, eine PE (Populäre Elektronik) aus dem Jahr 1982 und eine Monitor aus dem Jahr 1985 habe ich aus meinem Fundus herausgepickt. Sehen wir uns die Hefte einmal genauer an. Das Gewinnspiel der CHIP: Ich staune bei den Preisen nicht schlecht: Insgesamt 6 Preise, vom Apple Macintosh II bis zum Amiga 500, sind zu gewinnen. Nur leider war der Einsendeschluss am 30.04.1988….. Schnell beantworte ich die Gewinnfragen, schreibe das Lösungswort auf die Gewinnkarte (Spoiler: Lösung war “Chip hat´s”) und stecke die Gewinnkarte in ein Kuvert, welche ich mit der aktuellen Adresse des Chip-Verlages beschriftete. Ebenfalls fand ich in der CHIP eine “Info-Anforderung” vom “Microcomputer-Versand Ernst Mathes”. Ich bin mir nicht ganz sicher ob es die Firma noch gibt, aber was solls – probieren geht über studieren… Die Computerwahl von MONITOR: Monitor (ein österreichisches IT Magazin) machte einen Aufruf zur Wahl des Computers des Jahres 1985 und versprach unter allen Einsendern eine Verlosung von Preisen (Preise waren jedoch nicht bekannt). Zusätzlich fand ich ein Preisausschreiben im Inneren des Magazins. Hauptpreis war ein Spectravideo MSX mit Datenrecorder – Einsendeschluss

segcyracut 900x400 - "Die Verwandlung"

“Die Verwandlung”

Es ist irgendwie witzig, wenn man seine Videospielhistorie einmal Revue passieren lässt. Auch wenn es etwas bedenklich ist, dass ich mich Videospiele betreffend bis in meine Kindheit zurückerinnern kann… Nichtsdestotrotz bin ich in mich gegangen und habe in den tiefsten Tiefen meines Gedächnisses gewühlt, um meine persönliche Geschichte der Videospiele auf den Bildschirm bringen zu können.