tjearl 900x400 - Toejam & Earl (Sega MegaDrive, 1991)

Toejam & Earl (Sega MegaDrive, 1991)

Ein Spiel, zwei Aliens, unzählige Erdlinge. Mit Toejam & Earl habe ich zusammen mir einem Freund Stunden, wenn nicht sogar Tage verbracht – ohne das Spiel nicht einmal durchzuschaffen. Ich war übrigens immer Toejam – heute wäre wohl Earl passender. Frust kam nie auf, da Toejam & Earl einfach nur witzig war und Spaß gemacht hat. Ob das heute immernoch so ist? Wir werden sehen… Ihr schlüpft wahlweise in die Rolle von Toejam, dem Alien-Dreibein oder Earl, dem etwas übergewichtigen Außerirdischen, die wegen der miserablen Flugkünste Earls auf der Erde abgestürzt sind. Nun müsst ihr euer in 10 Teile zerbrochenes Raumschiff wiederfinden, um zurück auf euren Planeten fliegen zu können. Klingt einfach – ist es aber nicht, denn auf der Erde wimmelt es (naturgemäß) von Erdlingen, die euch nichts Gutes wollen. We are all mad here Kurz zusammengefasst: Auf der Erde leben nur Geistesgestörte. Die Mutter mit schreiendem Kleinkind, der verrückte Zahnarzt, Nerds, Hühner mit Kanonen und was sonst noch typischerweise auf der Erde zu finden ist wollen euch an den Kragen.  Nicht alle bringen euch gleich um: Armor zum Beispiel verdreht eure Steuerung, während ihr bei der Hula-Tänzerin euren Tanz-Zwang nachgehen müsst. Den meisten Gegnern kann man normalerweise recht gut ausweichen, allerdings verleitet die restliche Spielmechanik

vidgrafof 900x400 - Wizards & Warriors X - The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Gruseliger gehts nicht? Doch! Ihr müsst euch nur die Podcastepisode zu Fortress of Fear anhören – die ihr hier findet! Wizards & Warriors X – Fortress of Fear ist der dritte Teil der Wizards & Warriors Serie. Warum wir nun schon das Kapitel 10 schreiben und nicht Kapitel 3 entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich hat der böse Magier Malkil auch hier seine Finger im Spiel, um die Spielergemeinde in einem höchst perfiden Plan zu verwirren und die dadurch verunsicherte Menschheit zu unterjochen. Wer weiß, wer weiß – einstweilen hat er sich damit begnübt die Prinzessin zu entführen, gleich nachdem er (wieder einmal) auferstanden ist. Das passt uns natürlich gar nicht und deshalb gehts ab ins Abenteuer in die Festung der Angst. Angst und Bange ist wahrscheinlich meinem Gameboy geworden, denn der Frustfaktor und die damit in Zusammenhang stehende Flugwahrscheinlichkeit des Gameboys ist bei The Fortress of Fear relativ hoch. Nachdem ich den Cartridge nach über 15 Jahren nun wieder eingelegt habe muss ich gestehen, dass mich selten ein Spiel so nervte… Horror ab der ersten Sekunde Rare hat es geschafft, dass sich gleich zu Beginn des Spiels der Horror offenbart. Nicht etwa aufgrund der gruseligen Stimmung (welche komplett fehlt), sondern wegen der unerträglich nervigen Musik! Also mache ich den

blove 900x400 - Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Kein Bock zu lesen? Zu Blades of Vengeance habe ich eine wesentlich umfangreichere Podcastepisode aufgenommen – diese findest du hier. Diesmal schreibe ich über eine 16-Bit Perle, welche auf dem ersten Blick stark an Golden Axe erinnern mag. Sind die optischen Anleihen anfangs kaum zu übersehen, stellt sich nach ein paar Minuten Spielzeit jedoch heraus, dass Blades of Vengeance doch ein wenig anspruchsvoller ist. Der Sega MegaDrive Exklusivtitel, welcher in dem damals EA eigenen übergroßen Cartridge ausgeliefert wurde, kann alleine oder auch zu Zweit im Coop-Modus gespielt werden. Die unglaublich böse dunkle Lady Mannax hat das Königreich erobert. Dies können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Daher schickt der gute Zauberer drei Abenteurer los, um Mannax zu töten. Nachdem dies erledigt ist, stellt der Zauberer mit seinen wiedererlangten Kräften Recht und Ordnung wieder her. Nun ja, zumindest ist das der Plan, also sollten wir uns, gleich nachdem wir den unglaublich komplexen und außergewöhnlichen Plot verarbeitet haben, an die Arbeit machen. Abracadabra! Aber nicht so schnell, denn erst müssen wir unseren Character wählen. Eine Jägerin, ein Krieger und auch ein Zauberer stehen zur Auswahl. Einmal gewählt gibt es kein Zurück – die Figur kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Dunkel

tosap 900x400 - Thing on a Spring (C64, 1985)

Thing on a Spring (C64, 1985)

Thing on a Spring – ein Spiel, welches Spaß machen, aber auch in gleichem Maße für Frustration sorgen kann, ist heute an der Reihe. Dies haben wir meinen Twitter-Follower @C64_endings zu verdanken. Nicht etwa, weil er mich explizit danach gefragt hat sondern, weil der grüne Held sein Twitterprofil ziert. Ein böser Goblin hat alle Spielzeuge aus der Nachbarschaft gefangen und in sein Verließ gesteckt. Daher muss unser namenloser Protagonist unbewaffnet dem bösen Goblin das Handwerk legen. 9 Puzzleteile gilt es in den ersten 3 Ebenen einzusammeln, um sich anschließend dem bösen Goblin auf Ebene 4 zu stellen. Dem einzigen Gegner im ganzen Spiel, welchen man vernichten kann. Lets play! Ein Druck auf den Feuerknopf und schon starte ich auf der ersten Ebene. Ich laufe ein Bild nach rechts und komme zu einer Art Rolltreppe, welche ich jedoch noch nicht benutzen kann. Also mache ich Kehrt und wandere auf die Gegenseite, denn die notwendige Fähigkeit der Rolltreppennutzung erhalte ich an einer anderen Stelle. Hier mache ich nach kurzer Zeit Bekanntschaft mit der größten Herausforderung in diesem Spiel – dem Springen, denn springt man gegen ein Hindernis, federt “Thing” von Selbigen ab wie …..eine Sprungfeder. Auf der anderen Seite kann diese Eigenschaft richtig genutzt zu einem ordentlichen Geschwindigkeitsboost