zauberschbb 900x400 - Zauberschloss (C64, 1984)

Zauberschloss (C64, 1984)

Heute schalten wir grafisch einen Gang runter und widmen uns einem Textadventure für den Commodore64. OK, ganz runter schalten wir nicht, denn Grafik, auch wenn sie eher rudimentär ist, bietet dieser Titel schon. Zauberschloss heißt das gute Stück Software und wurde von Dennis Merbach kreiert. Erst wurde es als Listing des Monats der Happy Computer veröffentlicht. Gefolgt von weiteren Veröffentlichungen in gleich zwei 64’er Sonderheften. Ebenfalls als Listing. Ja Kinder, so war das eben früher: Internet gab es noch nicht und Diskettenmagazine waren teuer. Also musste man in die Hände spucken und sich die Spiele erarbeiten. Das Listing von Zauberschloss ist jedoch wirklich lang und war viel Arbeit. Später wurde es dann von Markt&Technik kommerziell vertrieben, so konnte jeder Zauberschloss spielen, ohne sich blutige Finger zu tippen.

vidgrafof 900x400 - Wizards & Warriors X - The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Wizards & Warriors X – The Fortress of Fear (GameBoy, 1990)

Gruseliger gehts nicht? Doch! Ihr müsst euch nur die Podcastepisode zu Fortress of Fear anhören – die ihr hier findet! Wizards & Warriors X – Fortress of Fear ist der dritte Teil der Wizards & Warriors Serie. Warum wir nun schon das Kapitel 10 schreiben und nicht Kapitel 3 entzieht sich meiner Kenntnis. Wahrscheinlich hat der böse Magier Malkil auch hier seine Finger im Spiel, um die Spielergemeinde in einem höchst perfiden Plan zu verwirren und die dadurch verunsicherte Menschheit zu unterjochen. Wer weiß, wer weiß – einstweilen hat er sich damit begnübt die Prinzessin zu entführen, gleich nachdem er (wieder einmal) auferstanden ist. Das passt uns natürlich gar nicht und deshalb gehts ab ins Abenteuer in die Festung der Angst. Angst und Bange ist wahrscheinlich meinem Gameboy geworden, denn der Frustfaktor und die damit in Zusammenhang stehende Flugwahrscheinlichkeit des Gameboys ist bei The Fortress of Fear relativ hoch. Nachdem ich den Cartridge nach über 15 Jahren nun wieder eingelegt habe muss ich gestehen, dass mich selten ein Spiel so nervte… Horror ab der ersten Sekunde Rare hat es geschafft, dass sich gleich zu Beginn des Spiels der Horror offenbart. Nicht etwa aufgrund der gruseligen Stimmung (welche komplett fehlt), sondern wegen der unerträglich nervigen Musik! Also mache ich den

blove 900x400 - Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Blades of Vengeance (Sega MegaDrive, 1993)

Kein Bock zu lesen? Zu Blades of Vengeance habe ich eine wesentlich umfangreichere Podcastepisode aufgenommen – diese findest du hier. Diesmal schreibe ich über eine 16-Bit Perle, welche auf dem ersten Blick stark an Golden Axe erinnern mag. Sind die optischen Anleihen anfangs kaum zu übersehen, stellt sich nach ein paar Minuten Spielzeit jedoch heraus, dass Blades of Vengeance doch ein wenig anspruchsvoller ist. Der Sega MegaDrive Exklusivtitel, welcher in dem damals EA eigenen übergroßen Cartridge ausgeliefert wurde, kann alleine oder auch zu Zweit im Coop-Modus gespielt werden. Die unglaublich böse dunkle Lady Mannax hat das Königreich erobert. Dies können wir natürlich nicht auf uns sitzen lassen. Daher schickt der gute Zauberer drei Abenteurer los, um Mannax zu töten. Nachdem dies erledigt ist, stellt der Zauberer mit seinen wiedererlangten Kräften Recht und Ordnung wieder her. Nun ja, zumindest ist das der Plan, also sollten wir uns, gleich nachdem wir den unglaublich komplexen und außergewöhnlichen Plot verarbeitet haben, an die Arbeit machen. Abracadabra! Aber nicht so schnell, denn erst müssen wir unseren Character wählen. Eine Jägerin, ein Krieger und auch ein Zauberer stehen zur Auswahl. Einmal gewählt gibt es kein Zurück – die Figur kann nachträglich nicht mehr geändert werden. Dunkel